Aufstellungen mit dem Systembrett oder Familienbrett · die Entstehung
Die Aufstellungsarbeit mit dem Systembrett stellt einen anwendungsfokussierten Mix aus dem Aufstellungsverfahren der Skulpturarbeit (nach Duhl und Kantor, beeinflusst von Satir), dem Darstellungsmuster des projektiven Sceno-Tests (nach von Staabs), der Repräsentierten Wahrnehmung systemischer Strukturaufstellungen (nach Varga von Kibéd und Sparrer) sowie räumlichen Ankerelementen aus dem NLP (nach Bandler und Grinder) dar.
Das „Familienbrett” wurde von einer Arbeitsgruppe (hier ist vor allem Ulrich Wilken zu nennen) um Kurt Ludewig Ende der 1970er-Jahre in Hamburg entwickelt. Es diente zunächst dem diagnostischen Element systemischer Familientherapie, wurde von Ludewig und seinem Team alsbald aber als „Mittel der Kommunikation” über Systeme betrachtet.
Im Coaching- und Supervisions-Boom der 1980er-Jahre verließ das Familienbrett den Rahmen der Familientherapie und kam in der folgenden Weiterentwicklung zum „Systembrett” auch in anderen Kontexten zum bereichernden Einsatz. So dient es zur systemischen Intervention in Beratungsprozessen des Coachings, der Lebensberatung, der Mediation, der Supervision, im Personalwesen und Unternehmens- und Organisationsberatung, sowie Therapie.
Auch in sozialen, psychosozialen und pflegenden Organisationen findet das Systembrett bereichernde Verwendung.
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Diese Methodik lädt KlientInnen ein, mit verschiedenen StellvertreterInnen aus dem jeweiligen System Kontakt aufzunehmen. Dies ermöglicht den einfachen Zugang zu gedanklichen und somatischen Informationen der jeweiligen Person. Aus den gewonnenen Informationen entwächst beispielsweise im ersten Schritt Klarheit und Einsicht und danach ein tiefes Verständnis für die individuelle Geschichte, die hinter dem Verhalten der betreffenden Person steht. Der Gewinn aus diesem tiefen Verständnis kann beispielsweise die Loslösung einer schon lange anhaltenden unglücklichen Verbindung sein.
Bei der Aufstellung mit repräsentierter Wahrnehmung kommen die selben Wirkweisen zum Tragen, die menschliche Repräsentanten in einer Familienaufstellung erleben; das so genannte „wissende” oder „morphogenetische Feld”.
| Die Methodik der „Aufstellung mit repräsentierter Wahrnehmung” wird ausführlich im Buch „Aufstellungen mit dem Systembrett” beschrieben. |
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Für weiterführende Information lesen Sie bitte auch folgende Themen zum Systembrett:
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Das Systembrett · der Wegweiser
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Defintion des Systembretts
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Entstehungsgeschichte des Systembretts
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Anwendung des Systembretts
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Vorteile des Systembretts

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